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Leman 2030

Bis 2030 wird sich die Zahl der Passagiere zwischen Lausanne und Genf verdoppeln und auf 100‘000 Personen täglich ansteigen. Das SBB-Projekt Léman 2030 – das grösste Bahnprojekt der Schweiz im kommenden Jahrzehnt – erhöht die Kapazität des Bahnnetzes auf dieser Strecke, insbesondere jene der Bahnhöfe Lausanne, Renens und Genf.

Herzstück des Ausbaues ist der Hauptbahnhof Lausanne. Ab 2021 verlängert die SBB die Perrons auf 420 Meter und verbessert den Gleiszugang mit weiteren Unterführungen. Dies ermöglicht den Einsatz von 400 Meter langen Zügen mit 1050 Sitzplätzen. Die Strecke Lausanne – Renens wird daraufhin durchgehend vierspurig befahrbar. So wird ein Viertelstundentakt zwischen Genf und Lausanne möglich. Gleichzeitig wird in der Westschweiz eine grenzüberschreitende S-Bahn, der Léman Express, eingeführt. Das Herzstück dieser S-Bahn ist eine neue doppelspurige 16 km lange Eisenbahnlinie, welche durch das Projekt CEVA erstellt wird. Sie verläuft grösstenteils unterirdisch und verbindet Genf Cornavin, Eaux-Vives und Annemasse (F). Mit der Verbindung bestehender Schienennetze in der Schweiz und in Frankreich untermauert die neue Linie die grenzüberschreitende Bestimmung des Léman Express. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Dezember 2019 vorgesehen.